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Veranstaltungstipps September EventKirche & Wirtshaus mit Pfiff 21.03., 16 Uhr Freihung Pressetext: Kulturwerkstatt Freihung wird 1427 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1569 seine Marktrechte. In Freihung befand sich das reichhaltigste Vorkommen an Bleierz in Süddeutschland. Der Name Freihung leitet sich von den Freiheiten ab, die den Bergleuten von den Landesherren verliehen wurden. Über das kirchliche Leben sind erst seit der Reformation Quellen zu finden. Der wiederholte Herrschaftswechsel führte immer wieder auch zu einem Konfessionswechsel. Bis 1544 war Freihung katholisch. Aufgrund der Kirchenordnung Herzogs Ottheinrich von der Pfalz Neuburg, zu der Freihung zeitweise gehörte, musste der Ort zum lutherischen Glauben wechseln. Die evangelische Kirche wurde 1627 im Zuge der Gegenreformation gesperrt. Jesuiten übernahmen die Seelsorge. Nach dem westfälischen Frieden durfte sich die evangelische Lehre wieder verbreiten. Nun lebten Katholiken und Protestanten nebeneinander. Die jetzige Kirche wurde 1764/65 gebaut. Sie ist ein Saalbau mit eingebundenem Chor. Stattliche Altäre und eine Kanzel des späten Rokoko sind die Kleinodien der Kirche. Bis 1922 wurde die Kirche auch von der evangelischen Kirchengemeinde benutzt. Im Anschluss an die Kirchenführung werden die 4 Glocken sowie weitere Klangmotive vorgestellt. Nach der Kirchenführung durch Walter Kleinhenz (Amberg) geht es in den Gasthof „Zur Post“ der Familie Glaser. Der Name der Gastwirtschaft „Zur Post“ geht auf das Jahr 1830 zurück. Wegen der damaligen Erweiterung der Poststraße von Amberg nach Pressath wurde im Zentrum des beschaulichen Marktfleckens eine Poststation mit Haltestelle und Expedition vom damaligen Tafernwirt und Bürgermeister Georg Häusler eingerichtet. Ein verheerender Brand äscherte in der Silvesternacht 1977/78 das gesamte Anwesen ein. Robert Kleber baute 1978 den Gasthof mit Kegelbahnen, Schützenheim, Metzgerei und sogar einer Diskothek wieder auf. Seit 2003 befindet sich der Gasthof im Besitz von Georg Glaser. Nicht unerwähnt dürfen die sagenumwobenen Erzählungen über die „Weiße Frau“ bleiben, der in früheren Tagen ein gespenstiges Treiben in den Kellergewölben und ehemaligen Bergwerksstollen, die sich unter dem Freihunger Marktplatz dahin ziehen, nachgesagt wurde. Die zahlreichen Räumlichkeiten des Gasthofes eignen sich bestens für Familienfestlichkeiten sowie für Vereins- und Betriebsausflüge. Eine gutbürgerliche Küche lädt zum Essen nach „Oberpfälzer Art“ ein. Die Reihe „Kirche & Wirtshaus mit Pfiff“ der Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg wird gemeinschaftlich getragen vom Landkreis Amberg-Sulzbach, den Städten Amberg und Auerbach, den Bildungswerken und von der AOVE. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnehmergebühr beträgt 4 Euro. Die Broschüre zur Reihe im Jahr 2010 ist erhältlich bei der Tourist-Information in Amberg (Tel. 09621/10239) und Sulzbach-Rosenberg (Tel. 09661/510-110). > zurück |